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Ist das Baden im Golf von Mexiko gefährlich?
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Im Gegensatz zu der Atlantikküste ist es in NAPLES stiller
und gemütlicher. Im Sommer ist das Meer ruhig und warm.
Der Golf ist besonders ideal für Ferien mit Kindern,
da die Strände sehr flach abfallend sind.
Bis zu 50 oder 70 Metern vom Strand kann man als Erwachsener immer noch
im Wasser stehen. Pressemeldungen von Haiattacken gibt es nur von der
Atlantikküste, weil dort das Meer sofort sehr tief ist.
Gefährlich also? Nein,
aber ein kleiner Fisch kann leichte
Verletzungen verursachen,
und der Schmerz kann mehrere Stunden andauern.
Linderung verschafft am besten nur der Arzt.
Der Fisch ist der kleine 'Stingray' - zu deutsch 'Stachelrochen'.
Stingrays sind flache Fische, die bis zu 30 cm lang werden und
deren Schwanz als Stachel ausgebildet ist.
Stingrays sind grundsätzlich harmlos, aber wenn man aus versehen
auf sie drauftritt, 'schlagen' die Tiere mit dem Stachel um sich und fliehen.
An einsamen Stränden hilft da am besten der 'Shuffle-Gang',
in dem man schlürfend ins
seichte Wasser geht und durch den 'Lärm' und das Aufwühlen des
Sandes die flach auf dem Boden
liegenden Fische rechtzeitig verscheucht. Verkehrt ist es, mit grossen
schnellen Schritten ins seichte Wasser zu rennen.
Dann hat der Fisch keine Chance zu flüchten.
Wir kommen seit 1990 zweimal jährlich nach NAPLES und sind intensive
Strandgänger. Wir haben gelegentlich Stingrays an nicht belebten
Strandabschnitten gesehen - sind aber noch auf keinen getreten.
Also, an belebten Stränden wie der 'Lowdermilk', wo ohnehin viele
Kinder und Erwachsene im Wasser sind, ist der 'Stingray' nicht anzutreffen,
weil er - platt wie eine Scholle - am Boden liegend seine Ruhe haben will.
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